Immer wieder kommt es im Ausland zu Verordnungen, die auch Touristen betreffen, so haben die Italiener kürzlich erlassen, dass Touristen in Rom nicht mehr auf der Spanischen Treppe sitzen dürfen und Jesolo hat den samstäglichen Alkoholkonsum und -verkauf am Strand verboten. Für Aufsehen sorgte außerdem ein Fall von einem Wiener, der 300 Euro Strafe zahlte, weil er eine Hängematte in Triest aufgehängt hatte, denn laut der städtischen Verordnung ist es verboten, Gegenstände jeder Art an die Bäume anzubringen. Und so gibt es nicht nur in Italien eine Reihe von Regeln, die Urlauber auf Reisen beachten müssen, teils auch durchaus kurioser Natur.
In Deutschland ist es zwar nicht verboten nackt Auto zu fahren, tunlichst vermeiden sollte man aber textilfrei auszusteigen. 40 Euro Bußgeld kann das kosten.
Wenn Sie im Urlaub auf Nessi treffen, versuchen Sie es unversehrt zu lassen, denn die Briten haben das Ungeheuer von Loch Ness unter Naturschutz gestellt.
Wenn Sie in China jemanden vor dem Ertrinken retten, werden Sie nicht als Held gefeiert, denn: In das Schicksal anderer darf nicht eingegriffen werden.
In Florida dürfen Mistkübel nicht sexuell belästigt werden. Noch kurioser: Nackt duschen ist verboten. Und Orangen dürfen nicht in der Badewanne verzehrt werden.
Im Italienurlaub im Sommer alte Winterreifen "abzufahren" kann teuer werden. Im beliebten Nachbarland wurde ein Gesetz erlassen, das die Urlaubskasse schnell überstrapazieren könnte. 400 bis 1700 Euro sind fällig, wenn man in Italien in den Sommermonaten mit den "Winterpatscherl" erwischt wird.
Ordnung sowie Sicherheit sind auch in Triest Thema. Bürgermeister Roberto Cosolini führte eine Regelung ein, laut der Geschäfte, Cafés und andere Lokale in der Innenstadt zwischen 23 und 5 Uhr keine Getränke in Flaschen und Dosen mehr verkaufen dürfen. So soll die Innenstadt sauber gehalten werden
Das Füttern von Tauben muss man sich leisten können: Auf dem Markusplatz in Venedig drohen bis zu 450 Euro Strafe und in der toskanischen Stadt Lucca können es sogar 500 Euro werden.
Schlechte Nachrichten für Möchtegern-Bauherren: In der venezianischen Stadt Eraclea ist es untersagt, am Strand Burgen zu bauen oder Löcher in den Sand zu buddeln.
Aber auch Großbritannien steht den Italienern in Sachen verrückte Gesetze um nichts nach: Dort dürfen sich Betrunkene nicht in Pubs und Restaurants aufhalten.
Und wenn es nun doch einmal passiert, dass man im Pub betrunken wird, sollten Männer auf keinen Fall auf Flirtkurs gehen. Frauen um Sex zu fragen kann nämlich brenzliger werden als in anderen Ländern: Die Strafe beträgt bis zu 180 Euro oder drei Monate Gefängnis.
Langos-Liebhaber aufgepasst: In Indiana ist es nach heftigem Knoblauchverzehr vier Stunden lang untersagt, Straßenbahn zu fahren oder ein Kino und Theater zu besuchen.
Egal wie heiß die Suppe ist, schlürfen Sie ja nicht in der Öffentlichkeit, wenn Sie sich in New Jersey befinden. Andernfalls können Sie verhaftet werden.
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