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Politik Inland
12/26/2020

Politikjahr 2020: Die besten Sager des Jahres

"Die Corona-Ampel wird uns noch sehr viel Freude bereiten." Wer das gesagt hat? Klicken Sie sich doch einfach durch unsere Galerie.

von Elisabeth Hofer, Michael Hammerl

Wir sehen ein Licht am Ende eines Tunnels, der da heißt: 2020. Ein Jahr voller entscheidender Wochen neigt sich dem Ende. Angeblich mit dem Auto, doch viel eher mit dem Flugzeug, ist ein Virus nach Europa gekommen. Es hat mit Sicherheit mehr gekostet, als wir wollten.

Lockdown, Shutdown, schwere Not: Was bleibt von dieser Zeit? Ein verzweifelter Babyelefant, Lebensretter und Lebensgefährder und eine Sammlung an Politiker-Zitaten, die vor diesem Jahr noch völlig undenkbar schien. Der KURIER hat die besten Sager aus Österreich ausgewählt und zusammengefasst.

Zum Durchklicken:

Kalenderwoche 12

 "Am Mittwoch hab' ich die Budgetrede in den Mistkübel geschmissen." - Finanzminister Gernot Blümel.  "Ich denke grundsätzlich, die Gesamtvorgangsweise war richtig." - Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.  

Kalenderwoche 14

"Wir werden auch in Österreich bald die Situation haben, dass jeder irgendjemanden kennt, der an Corona verstorben ist." - Bundeskanzler Sebastian Kurz "Das ist ein Licht am Ende des Tunnels." - Gesundheitsminister Rudolf Anschober. (Bundeskanzler Sebastian Kurz wiederholte diesen Satz in Kalenderwoche 35. Wenig später kam der Lockdown.)

Kalenderwoche 15

"Ich habe Eigenerfahrung durch den Militärdienst. Damals habe ich mir die Haare selbst geschnitten, aber meine Frau hat mir den letzten Schliff gegeben, sonst wäre ich sicherlich nicht kameratauglich." - Innenminister Karl Nehammer.

Kalenderwoche 16

"Wir sind sozusagen die Flex, die Trennscheibe für die Gesundheitsbehörden, um die Infektionskette rasch zu durchbrechen." - Innenminister Karl Nehammer.

Kalenderwoche 18

"Wenn das so weiter geht, wird bald jeder von uns einen Unternehmer kennen, der nicht mehr überleben kann." - Sepp Schellhorn (NEOS). "Ich lese Edgar Wallace und übe die Pension." - Steirischer Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.   .

Kalenderwoche 21

"Ich bin nicht dazu da, dem Herrn Nehammer seine persönlichen Wünsche zu befriedigen." -  Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

Kalenderwoche 22

"Wir haben uns dann verplaudert und leider die Zeit übersehen." - Bundespräsident Alexander Van der Bellen nachdem er nach der Sperrstunde noch im Schanigarten eines Lokals angetroffen worden war. "Es war gut, dass am 1. Mai die Friseure wieder aufgesperrt haben, und ich habe das wie viele andere auch gleich genutzt." - Kanzler Sebastian Kurz.  

Kalenderwoche 23

"Jetzt heißt es Mundschutz runter, Ärmel rauf." - Vizekanzler Werner Kogler. "Die lasst mich gar nicht reinreden. Widerwärtiges Luder" -  Tirols Agrarlandesrat Josef Geisler.

Kalenderwoche 24

"Wenn Sie den Koffer packen, vergessen Sie den Hausverstand nicht." - Außenminister Alexander Schallenberg.    

Kalenderwoche 26

"Man bleibt auch nach drei Tagen Italien ein guter Mensch." - Vizekanzler Werner Kogler, zum Thema ob man heuer nur in Österreich Urlaub machen solle.

Kalenderwoche 27

"Gesundheitsminister und Innenminister haben die grundsätzliche Eigenschaft, sich Sorgen zu machen." - Innenminister Karl Nehammer.

Kalenderwoche 31

"Wir sind die Partei der Arbeit, nicht des Burn-outs." - Max Lercher.

Kalenderwoche 32

"Ein schöner Tag zuhause: draußen trommelt der Dauerregen, im Haus aufarbeiten von Aufgeschobenem - Dauertelefonate und Hemden bügeln." - Sozialminister Rudolf Anschober.

Kalenderwoche 34

"Reißt Euch zusammen und übernehmt auch Verantwortung!!" - Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Kalenderwoche 35

"Es kann nicht sein, dass die Gefährdung durch die Kontrollen größer ist als durch das Virus." - Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser.

Kalenderwoche 36

"Machen Sie Ihren Job und weniger Pressekonferenzen." - NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. "Wenn wir uns im Herbst und Winter zusammenkuscheln, dann kuschelt das Virus mit." - Vizekanzler Werner Kogler. "Ich habe so viele Antibiotika-Therapien hinter mir, ich glaube, wenn mich das Coronavirus nur gesehen hat, dann hat es sich schon weinend umgedreht." - Wiens Altbürgermeister Michael Häupl.

Kalenderwoche 38

"Der Weg von der Hirnlosigkeit bei wenigen zur Arbeitslosigkeit bei sehr vielen ist ein sehr kurzer." - Wirtschaftskammer-Chef Harald Mahrer.

Kalenderwoche 39

"Je später der Abend, desto weniger kontrollierbar ist die Problematik der Infektion." - Finanzminister Gernot Blümel. "Die Corona-Ampel wird uns noch sehr viel Freude bereiten." - Gesundheitsminister Rudolf Anschober.  

Kalenderwoche 47

"Jetzt bekommen alle Österreicher die Rechnung für das Managementversagen der Bundesregierung präsentiert." - SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner,

Kalenderwoche 48

"Wenn Sie Weihnachten in Ruhe feiern wollen, dann lassen Sie sich nicht testen." - FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch.

Kalenderwoche 49

"Das Virus kommt ja nicht durch den Gulli und springt jemanden in der Wohnung an." - Vizekanzler Werner Kogler.

Kalenderwoche 50

"Alles, was sich bewegt, wird getestet. Alles, was sich nicht bewegt, wird desinfiziert." - Ein Unteroffizier des Bundesheeres.

Kalenderwoche 51

"Schluss mit der Salami-Taktik - einmal dort ein bisschen nachgeben, dann da. Wir müssen jetzt alles schließen - Geschäfte, Schulen, Gastronomie, Skilifte." - Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. "Ganz allgemein ist es nun einmal so, dass wir alle von Covid genervt sind" - Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

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