Medienspiegel zur Video-Affäre.

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Politik Inland
05/25/2019

"We make party now!": Die besten Ibiza Zitate, Teil 2

"Wer war noch nie stockbetrunken?": Feuchtfröhliche Ibiza-Zitate - der Tragödie zweiter Teil.

"I'm the Red Bull brother from Austria." - Strache trinkt wach machende Flüssigkeiten in großen Mengen ...

"Solange ich nicht tot bin, hab' ich die nächsten zwanzig Jahr noch das Sagen." ... und verschätzt sich ein wenig in seiner Halbwertszeit.

"We make party now!" - Dafür hat er aktuell nur wenig Zeit ...

"Ich sage danke und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag." - ... trotz Rücktritt ...

"Liebe Philippa, ich weiß, dass du jetzt zusiehst." ... denn er muss versuchen Ehe und Ehre retten.

"Ich bin stark für meinen kleinen Mann." - Gattin Philippa - ansonsten unter Schock - meint ihren Sohn.

"Ich war damit ein willkommenes und willfähriges Opfer, das man womöglich zusätzlich mit K.O.-Tropfen oder ähnlichen Substanzen und Drogen gefügig gemacht hat." - Ibiza-Kumpane Johann Gudenus plädiert auf Filmriss.

"Lieber Urlaub in Österreich und Obi-G'spritzt." - Der Gudenus-Nachfolger in der Wiener FPÖ, Dominik Nepp, zieht seine Lehren aus der Ibiza-Affäre.

"Wir wollen den Basti sehen!" - Feiernde Demonstranten am Ballhausplatz warten auf eine Reaktion von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

"Genug ist genug (...) Die FPÖ kann es nicht." - Kurz geißelt die blauen "Ideen des Machtmissbrauchs" und kündigt die Koalition auf. Es reicht.

"Das nützt nur Juncker, Merkel, Macron." - FPÖ-EU-Kandidat Harald Vilimsky ortet hingegen "ominöse" Machenschaften.

"Ist die FPÖ tatsächlich nicht regierungsfähig, bin ich am Ende seit Jahrzehnten in der falschen Partei?" - Krise ist, wenn sich Andreas Mölzer von der FPÖ distanziert.

"Es ist weitum bekannt, dass ich ein Einzelkind war und deshalb keine Nichten habe." - Der russische Gas-Oligarch Igor Makarow hat mit der Sache nichts zu tun.

"Wir wissen nicht, wer diese Frau ist." - Der Kreml auch nicht.

"Jetzt erst recht!" - Strache bittet um Zuspruch, denn er hat noch nicht genug.

"Er sollte es mir gleichtun und den Weg frei machen für einen Neubeginn." - Ex-Kanzler Christian Kern (SPÖ) hätte auch für Kurz einen Karrierevorschlag.

"Den lässt sich die FPÖ nicht herausschießen." - Innenminister Herbert Kickl muss bleiben, findet FP-Klubchef Walter Rosenkranz.

"Das Vorgehen ist mit dem Bundespräsidenten besprochen und ist aus meiner Sicht das einzig Richtige, wenn wir Stabilität in unserem Land gewährleisten wollen." - Kickl muss gehen, sagt Kurz.

"Ich bin unendlich traurig, dass es so zu Ende gegangen ist." - Der neue FPÖ-Chef Norbert Hofer spricht für die blaue Regierungsriege ... 

"... war für mich doppelt schwierig, weil ich an diesem Tag Termine in Innsbruck geplant hatte und auch selbst hingeflogen bin und Innsbruck ist einer der schwierigsten Flughäfen in Österreich." - ... und für sich selbst.

"Der Hausverstand sagt einem, dass es relativ schwer ist, von jemandem das Vertrauen zu verlangen, dem man gerade das Misstrauen ausgesprochen hat." - Kickl droht mit Kurz mit der Abwahl im Nationalrat.

"Ich mache mir Sorgen über die aktuelle Vorgangsweise von Sebastian Kurz." - Auch Rendi-Wagner schließt ein Misstrauensvotum nicht aus.

"Fragen Sie nicht: Hilft es mir bei der Wahl? Sondern fragen Sie: Hilft es Österreich?" - Van der Bellen appelliert an das Verantwortungsgefühl der Parteigranden ...

"Sie tragen jetzt eine wesentliche Verantwortung, Mitverantwortung auch dafür, dass unsere Heimat Österreich eine positive Entwicklung nimmt." - ... und gelobt das Übergangskabinett an.

"Unsere Hand ist ausgestreckt." - Kurz will bleiben.

"Unterstellende Fragen sind mir wesensfremd." - Auch U-Ausschüsse gibt es noch, Peter Pilz beliebt dort zu scherzen.

"Wer war noch nie stockbetrunken und hat einen Blödsinn gesagt?" - Harald Vilimsky gemahnt uns alle zu mehr Menschlichkeit. Nur für für EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker, den er vorzugsweise "Jean Claude Trunker" nennt, gilt das offensichtlich nicht.