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11.10.2017

KW40: Der Social-Media-Wochenrückblick

Der Wahlkampf ist bald vorbei - am Sonntag werden die Österreicher ihre Stimmen abgeben. In den sozialen Netzwerken führt die FPÖ vor der SPÖ.

In Zusammenarbeit mit Storyclash analysierten wir die Performance der Parteien und ihrer Spitzenkandidaten in den sozialen Medien in den vergangenen Wochen. Der Wahlkampf neigt sich nun seinem Höhepunkt zu: der Wahl am 15. Oktober. Folge 7: Die FPÖ führt vor der SPÖ.

Die Ausgangslage

Im Site-Ranking der 40. Kalenderwoche führte die SPÖ bei den Facebook-Fans vor der FPÖ und den NEOS. Bei den Followern auf Twitter haben die Pinken die Nase vor den Grünen und den Sozialdemokraten vorne.

Das Stimmungsbarometer

Seit Anfang Juli hat Storyclash insgesamt 5,3 Millionen Social Media Interaktionen ausgewertet. Sie sind in den Wochen vor dem 15. Oktober rasant angestiegen, vor allem bei den Freiheitlichen und den Sozialdemokraten. In der ersten unteren Grafik sind die Interaktionen von den Parteien und dem jeweiligen Spitzenkandidat gruppiert dargestellt. Nahezu alle Parteien konnten wegen den Silberstein-Enthüllungen profitieren und Steigerungen verzeichnen. Die mittlere Grafik illustriert, wie sehr der Wahlkampf auf den Schultern der Spitzenkandidaten verteilt ist. Die untere Grafik vergleicht die Performance der Kandidaten (655.088 in KW 40 gemessene Interaktionen) mit den Wahlprognosen der Umfrageinstitute OGM und Research Affair. Dazu kommen das Suchinteresse auf Google Trend sowie Wettquoten von bet-at-home.

Nationalratswahl 2017 auf Social MediaInfogram

Der Wochensieger

Heinz-Christian Straches Beiträge sorgten in der vorigen Woche für die meisten Interaktionen. Platz eins geht an ein Video, in dem sich ein Mann Sebastian Kurz tätowieren lassen will, aber nicht ganz bekommt, was er will. Das Video auf Rang zwei stellt die Frage, ob man Vordenker oder Spätzünder sein will. Das Podium komplettiert eine Liebeserklärung an Straches Ehefrau Philippa.

Was ist sonst so passiert?

Roland Düringer und die Liste Gilt veranstalteten ihr eigenes Dirty Campaigning vor dem Parlament und kündigten es an.

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