Bundeskanzler Werner Faymann beim Bergsteigen am Dachstein

© BKA/Wenzel

Sommerferien
07/08/2013

Kurz Auftanken für den Wahlkampf

Regierungspolitiker und Oppositionschefs rüsten für einen heißen September auf.

Bis zum Sommer-Ministerrat am 22. Juli bleiben nur zwei Wochen Zeit, um die Batterien für den Intensiv-Wahlkampf aufzuladen. Ein paar Pflichttermine stehen für alle auf dem Programm. Dann ein paar Tage Erholung vielleicht noch Ende Juli/Anfang August. Die sommerliche Auszeit bleibt heuer jedenfalls für die meisten Politiker überschaubar.

Nur wenige, wie Finanzministerin Maria Fekter, werden ganz durcharbeiten. „Bei uns gibt es keine Pause“, sagt Fekter. Heute das EU-Finanzminister-Treffen, am Mittwoch der Wirtschaftsbericht der Regierung. So geht es dahin. Am meisten auf Trab hält Fekter aber die Dauerkrise der Kärntner Hypo.

Auch Frank Stronach will keinen Urlaub machen und sich voll und ganz dem Wahlkampf widmen. Ein „paar Verpflichtungen“ in den USA und Kanada noch rasch im Juli, dann arbeitet er mit „ganzer Kraft für die Politik“.

„Durch den Wahlkampf verdoppeln sich meine Termine in diesem Sommer. Ich werde meine Familie in Grado und in Radstadt nur tageweise besuchen können“, sagt Bundeskanzler Werner Faymann. Vielleicht werde er einmal Bergsteigen gehen – auf dem Dachstein. Als „Wiedergutmachung“ hat er seiner Tochter Flora einen „langen Skiurlaub im Winter“ versprochen.

VizekanzlerMichael Spindeleggerentspannt ebenso nur tageweise in der Hinterbrühl oder am Mondsee. Spindelegger besucht außerdem die Festspiele in Bregenz und Salzburg. Gleichzeitig hofft er, Zeit zu finden, um etwas mehr Tennis zu spielen und sein Fitnessprogramm abzuspulen. Er will richtig fit für den Wahlkampf werden.

Relaxter geht es Heinz-Christian Strache an. Er urlaubt verhältnismäßig lange. Strache ist seit Samstag für zwei Wochen mit Familie (zwei Kinder aus erster Ehe und seine Verlobte) wie jedes Jahr auf Ibiza. Danach erst startet der FPÖ-Chef in die heiße Phase des Wahlkampfes.

Nicht viel anders legt es Grünen-ChefinEva Glawischnig an. Sie zieht es samt Familie in die Kärntner Heimat an den Millstätter See. Die Politikerin will 14 Tage auftanken und den „größten Teil der Zeit wirklich offline sein“. Wenn das nur gelingt.

Bundespräsident Heinz Fischer hat es natürlich einfacher, er steht nicht im Wahlkampf. Fischer fährt nach den Salzburger Festspielen an den Hallstätter See und danach wie jedes Jahr in die Steiermark nach Mürzsteg. Auf dem Programm: Enkelkinder, wandern, lesen.

Ganz anders ergeht es da Regierungsmitgliedern wie Verkehrsministerin Doris Bures. Sie können von einer längeren Auszeit nur träumen. Bures hat deshalb auch keinen Urlaub fix geplant – sie hofft aber auf zumindest so viel „Luft“, dass sich ein verlängertes Wochenende zum Wandern ausgeht. Auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hält den Urlaub heuer „bewusst kurz“. Aber wenigstens die Festspiele will sie sich nicht entgehen lassen: Bregenz, Salzburg, die Lehár-Festspiele in Bad Ischl sowie Mörbisch.

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