epa01062720 Austrian ambassador to the Czech Republic Margot Klestil-Löffler (L) and chairman of the group Albrecht Konecny (R) during a press conference on the start of the first united session of Czech-Austrian parliamentary group for the Czech nuclear power station Temelin safeness control, that took place in Czech senate house in Prague, Czech Republic, 11 July 2007. EPA/Radim Beznoska

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Europa von Innen
07/16/2013

Moskau/Wien: Klestil-Löfflers Rückkehr

Wichtige Botschafterposten werden ein Jahr im Voraus neu besetzt. Es gibt Kritik daran.

von Margaretha Kopeinig

Zwei wichtige Botschaften, London und Moskau, werden 2014 neu besetzt, die Entscheidung ist bereits gefallen. Der bisherige Botschafter im Vereinigten Königreich, Emil Brix, wechselt in die russische Metropole, seinen Posten bekommt Martin Eichtinger, Leiter der kulturpolitischen Sektion im Außenministerium.

Aus Moskau in die Zentrale nach Wien kehrt Botschafterin Margot Klestil-Löffler zurück, das bestätigt das Kabinett von Außenminister Michael Spindelegger dem KURIER. Welche Aufgabe Klestil-Löffler übernehmen wird, ist noch nicht geklärt. Im Gespräch ist die Ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen in Wien. „Frau Botschafterin bekommt einen adäquaten Posten“, hört man im Außenamt. Auf einen Anruf und eine eMail-Anfrage in Moskau gab es „keine Auskunft“.

Klestil-Löffler ist seit 2009 in Moskau, die Spitzendiplomatin genießt einen exzellenten Ruf und ist bestens vernetzt. Zu Staatspräsident Wladimir Putin hat sie ausgezeichnete Kontakte. Bei den Olympischen Winterspielen im Februar 2014 in Sotschi wird Klestil-Löffler sicher noch Österreich vertreten.

Jüngeren Diplomaten gefällt die Personalpolitik im Außenministerium nicht. Es gibt Kritik an Außenminister Spindelegger. Er wolle vor der Wahl „seine Leute in Stellung bringen“, auch von „Postenschacher“ ist die Rede.

Ab August leitet Marlies Stupits, wirtschaftspolitische Beraterin von Bundeskanzler Werner Faymann, die OECD-Botschaft in Paris. Der bisherige OECD-Botschafter Wolfgang Petritsch ist ab Ende August Gastprofessor für Internationale Politik an der Harvard University.

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