Politik | Inland
06.03.2018

Löger nominiert neue Aufsichtsräte für Post AG

Neu im Gremium sind EVN-Vorstandssprecher Szyszkowitz, Anwältin Gheneff und Ex-VP-Staatssekretär Danninger. Die AR-Vorsitzende Hlawati bleibt, Hampel und VIG-Stadler gehen.

Das Nominierungskomitee der ÖBIB unter Vorsitz von Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) hat heute, Dienstag, neue Aufsichtsräte für die teilstaatliche börsennotierte Österreichische Post AG nominiert. Neu sollen EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Anwältin Huberta Gheneff und ecoplus-Geschäftsführer Jochen Danninger, ehemals ÖVP-Staatssekretär im Finanzministerium, einziehen.

Rechtsanwältin Gheneff von der Kanzlei Gheneff-Rami-Sommer war vor einigen Jahren im ORF-Stiftungsrat vom BZÖ entsendet.

Die bisherige Post-AR-Vorsitzende Rechtsanwältin Edith Hlawati, der deutsche Logistik-Experte Peter Kruse und der Schweizer Manager Chris E. Muntwyler werden wieder für das Aufsehergremium benannt.

Die bestehenden Mandate von aws-Geschäftsführerin Edeltraud Stiftinger und BKS-Bankchefin Herta Stockbauer laufen noch bis zum Jahr 2020.

Wer geht?

Das Gremium verlassen werden Ex-Bank-Austria-Chef Erich Hampel, die Chefin der börsennotierten Vienna Insurance Group (VIG), Elisabeth Stadler, sowie Red Bull-Manager Markus Pichler. Ihre Mandate laufen aus, heißt es auf APA-Anfrage von der Post.

Insgesamt vertreten acht Personen die Eigentümerinteressen des Bundes im Aufsichtsrat der Post. Die freiwerdenden Mandate werden bei der Hauptversammlung der Post AG am 19. April neu besetzt.

Mit vier Frauen im Aufsichtsrat werde die vorgeschriebene Geschlechterquote von 30 Prozent - wie auch in den vergangenen Jahren - wieder erfüllt, betont das Finanzministerium in einer Aussendung.

Die staatliche Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB) hält 52,85 Prozent an der Post.