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Politik Inland
01/04/2021

Lockdown verlängert, Schulen öffnen trotzdem am 18. Jänner

Lockdown wird nach Aus fürs Freitesten um eine Woche verlängert, Schulen sind davon aber unberührt, sagte Bildungsminister Heinz Faßmann im Ö1-Mittagsjournal. Gesundheitsminister Anschober ist da vorsichtiger.

von Raffaela Lindorfer

Nach dem Nein der Opposition zu einer Gesetzesnovelle zum Freitesten wird der Lockdown nun um eine Woche verlängert, und zwar bis 24. Jänner. 

Die Schulen sind nach geltender Gesetzeslage davon aber nicht betroffen, sagte Bildungsminister Heinz Faßmann am Montag im Ö1-Mittagsjournal. Sie sollen, wie geplant, am 18. Jänner aufsperren. Bei der Lockdown-Regelung gehe es nur um Ausgangsbeschränkungen, Handel, Gastronomie und Veranstaltungen, erklärte Faßmann. 

Daher gelte für die Schulen, was immer vorgesehen war: Schulbeginn ist am 7. Jänner, nach dem Feiertag, allerdings im Distance Learning. "Am 18. Jänner ist wieder Präsenzlehre an allen Schulen", so Faßmann. Aus derzeitiger Sicht stünde die Entwicklung der Infektionszahlen dem nicht entgegen - eine Garantie könne es aber nicht geben. 

Anschober zurückhaltend

Das Ministerium verwies auf die laufenden Gespräche mit allen Parlamentsparteien sowie den Landeshauptleuten. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) wollte sich am Montagvormittag vor weiteren Gesprächen mit der Opposition zur Verlängerung des Lockdowns in Sachen Schule nicht dezidiert festlegen.

Anschober meinte auf Nachfrage, er werde das weitere Prozedere in den nächsten Tagen mit Bildungsminister Faßmann besprechen. Den schulischen Bereich regle der Bildungsminister in Abstimmung mit der Bundesregierung (mittels eigener Verordnung, Anm.). "Ich mache da sicher dem Bildungsminister keinen Zuruf über Medien", so der Gesundheitsminister.

Test-Programm für Schulen

Bildungsminister Faßmann kündigte am Montag gleichzeitig an, dass die Hygienemaßnahmen an den Schulen noch weiter verschärft werden sollen. Derzeit werde ein "ehrgeiziges Programm" entwickelt, um künftig eine wöchentliche Testung von Schülern und Lehrern zu ermöglichen.

Dabei sollen nicht die doch recht unangenehmen Nasen-Rachenabstriche zum Einsatz kommen, sondern ein neues Testverfahren, bei dem nur im vorderen Nasenbereich Abstriche genommen werden.

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