Krisengesetz: SPÖ gegen "Bunker-Showeinlage", FPÖ will Kanzler an der Spitze

Krisengesetz: SPÖ gegen "Bunker-Showeinlage", FPÖ will Kanzler an der Spitze
Türkis-Grün startet kommende Woche Verhandlungen mit der Opposition. Welche Ideen die Fraktionen mitbringen, wo es sich spießt.

Türkis-Grün hat am Mittwoch einen Entwurf für ein gesetzliches Krisenmanagement vorgelegt (der KURIER berichtete) und startet kommende Woche Gespräche mit der Opposition. Ziel ist, das Gesetz Mitte November als All-Parteien-Antrag im Nationalrat zu präsentieren und im Februar 2022 – passend zum zweijährigen Jahrestag der Pandemie – zu beschließen. Für einen Beschluss brauchen ÖVP und Grüne zumindest die Stimmen von Rot oder von Blau, da Teile des Pakets die Verfassung berühren.

Die Vorzeichen sind positiv: So weist etwa die FPÖ darauf hin, dass sie bereits seit Jahren ein modernes Lagezentrum für Krisen fordere. „Aufgrund der immer größer werdenden Gefahr durch die zunehmende Digitalisierung (Stichwort Cybercrime oder Blackout) ist es nicht 5 vor 12, sondern bereits 12 Uhr“, sagt Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer. Die FPÖ wolle sich „mit konstruktiven Vorschlägen an den Verhandlungen beteiligen“.

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