Symbolbild Ostern 2020

© APA/ERWIN SCHERIAU

Politik Inland
03/23/2021

Corona-Maßnahmen: Was gilt nun eigentlich für Ostern?

Keine Familienfeiern: Anders als zu Weihnachten gibt es zu Ostern keine Ausnahme von den Corona-Maßnahmen. Was man darf und was nicht.

Es ist bereits das zweite Osterfest, das wir seit Beginn der Corona-Pandemie in Österreich begehen. Auch, wenn die Beschränkungen im vergangenen Jahr noch härter waren - so richtig frohe Ostern dürften es auch in diesem Jahr nicht werden. Die konstant hohe Zahl an Neuinfektionen und die Lage auf den Intensivstationen machen das schlicht nicht möglich.  

Am heutigen Dienstag hat der Hauptausschuss des Nationalrates mit den Stimmen von ÖVP und Grünen daher die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen beschlossen - ohne Ausnahme für die Osterfeiertage.

Vor dem gestrigen Öffnungsgipfel war im Raum gestanden, ob es eine solche für Ostern geben könnte. Immerhin waren auch zu Weihnachten die Maßnahmen kurzzeitig gelockert worden, um Feiern zumindest in kleinem Kreis zu ermöglichen.

Hoffnungen auf eine Ausnahme erteilte die Bundesregierung dann aber eine Absage - Ausgangsbeschränkungen und Besuchsregelungen bleiben aufrecht. 

Was bedeutet das konkret?

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung ist aufrecht. Das bedeutet: Der private Wohnbereich darf zwischen 20.00 Uhr und 06.00 Uhr des folgenden Tages nur aus den bekannten Ausnahmegründen verlassen werden. Das heißt: Besuche in anderen Haushalten sind nach 20.00 Uhr nicht erlaubt. 

Auch Familienfeiern dürfen nicht stattfinden. Denn zwischen 6.00 und 20.00 Uhr sind private Treffen nur dann erlaubt, wenn dabei (egal wie viele) Personen aus einem Haushalt mit maximal einer Person aus einem zweiten Haushalt zusammenkommen. Ein Beispiel: Untertags darf ich zwar meine Großeltern besuchen, aber meinen Partner nicht mitbringen - auch dann nicht, wenn dieser mit mir im selben Haushalt lebt. 

Und auch der Oster-Spaziergang mit der Großfamilie fällt aus. Auch im Freien sind Treffen von mehr als vier Erwachsenen aus unterschiedlichen Haushalten nicht gestattet. Erlaubt ist hingegen eine Zusammenkunft von maximal vier Erwachsenen aus zwei Haushalten mit bis zu sechs unter 18-Jährigen. 

Neu ist seit heute,, dass an allen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, Begleitpersonen von Minderjährigen keinen Corona-Test mehr vorlegen müssen - etwa beim Arztbesuch. Für Betten-führende Krankenanstalten gilt diese Erleichterung nicht.

Außerdem gibt es gute Nachrichten für Hundebesitzer: Hundeschulen im Freien dürfen öffnen.

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