Corona-Beschwerden: Reaktion von Mückstein auf VfGH-Fragen unter Verschluss

Corona-Beschwerden: Reaktion von Mückstein auf VfGH-Fragen unter Verschluss
Höchstgericht berät ab Montag über viele Fälle mit Corona-Bezug. Ein Fragenkatalog an den Gesundheitsminister sorgte zuletzt für Aufregung.

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) berät ab Montag über rund 400 Fälle. Die mit 28. Februar startenden Beratungen sind für drei Wochen anberaumt. Auf der Tagesordnung stehen auch zahlreiche Anträge, die die Corona-Pandemie betreffen, gab der VfGH am Donnerstag via Presseaussendung bekannt.

Auf der Tagesordnung steht auch jener Antrag, der Anfang Februar für Aufregung gesorgt hat. Der zuständige Höchstrichter Andreas Hauer hatte den Antrag einer Wiener Anwaltskanzlei zum Anlass genommen, um einen Fragenkatalog an Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) zu schicken (mehr dazu hier). 

Auf fünf Seiten, die der Höchstrichter selbst formuliert hat, schimmert Skepsis über Corona-Maßnahmen wie den Lockdown für Ungeimpfte durch. Es dauerte nicht lange, da landete der Fragenkatalog in der Öffentlichkeit. In Impfgegner-Kreisen wurde Hauer für seine kritischen Fragen gefeiert. 

Fünf Seiten Fragen, 50 Seiten Antworten

Auf die fünf Seiten mit Fragen retournierte Minister Mückstein vergangene Woche fristgerecht rund 50 Seiten mit Antworten. Diese seien nicht zur Veröffentlichung bestimmt, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt, wird im Gesundheitsministerium betont. 

Akteneinsicht hat nur jene Kanzlei, die die Überprüfung mit ihrem Antrag in Gang gebracht hat. Mit Stand Donnerstag habe man aber nichts bekommen, heißt es dort auf KURIER-Nachfrage. 

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