Politik | Inland
27.10.2017

"Baby-Hitler"-Eklat: Titanic legt nach

Nachdem das Satiremagazin "Titanic" für einen Tweet mit Sebastian Kurz im Fadenkreuz Kritik erntete, legt es nun mit einem Autounfall nach.

Das deutsche Satiremagzin Titanic beschäftigt sich nach der Nationalratswahl vermehrt mit Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Erst sorgte ein Tweet mit einem Bild von ihm im Fadenkreuz und dem Text "Endlich möglich: Baby-Hitler töten" für einen großen Aufschrei, weswegen sich sogar die Wiener Polizei einschaltete, jetzt erscheint der 31-Jährige auf dem Cover der Novemberausgabe.

Neben einem Unfallauto, das eine Anspielung auf den tödlich verunglückten Jörg Haider sein soll, steht "Österreich auf Crash-Kurz: BABY-HITLER macht den Führerschein". Eine weitere geplante Provokation, im Tweettext steht: "Ösis auf 180: TITANIC schaltet einen Gang höher."

Noch vor der Nationalratswahl veröffentlichte die in Frankfurt am Main ansässige Redaktion ein Sujet, das noch vergleichsweise harmlos war. Es bemerkte, dass in Österreich eine Wahl stattfindet und verglich die Vorgänge im "Deutschen Reich" mit dem Separatismus in Katalonien.