Österreich: 100.000 ohne Krankenversicherung

Weltgesundheitstag: Rotes Kreuz weist auf jene hin, die keinen Versicherungsschutz haben.
Ein Stethoskop liegt auf einem Röntgenbild, Pillen und Geldscheinen.

Morgen ist Weltgesundheitstag – das Rote Kreuz macht aus diesem Anlass darauf aufmerksam, dass es in Österreich eine nicht zu unterschätzende Zahl an Menschen gibt, die in Österreich leben und dennoch nicht krankenversichert sind.Generalsekretär Werner Kerschbaum spricht gegenüber Ö1 von etwa „100.000 Personen“, die keinen Versicherungsschutz hätten.

Ein Mann mit grauen Haaren, Anzug und roter Krawatte blickt in die Kamera.
APA20731092_13102014 - WIEN - ÖSTERREICH: Werner Kerschbaum (Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes) am Montag, 13. Oktober 2014, im Rahmen eines Pressetermins zum Thema "Österreichische Hilfsorganisationen schlagen Alarm" in Wien. FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH
Unter ihnen seien Migranten oder Menschen, die sich irregulär in Österreich aufhalten würden. Aber auch gebürtige Österreicher hätten keinen Schutz: „Etwa Studenten, die nach dem Studium keine Arbeit finden und so aus der Versicherung fallen“, sagt Kerschbaum. Die Problematik dabei: Diese Personen würden zwar im Krankenhaus behandelt werden, ihnen werden aber die Kosten dafür in Rechnung gestellt – und die sind bei einem längeren Aufenthalt oder einer schweren Krankheit erdrückend hoch. Er verweist deshalb auf Stellen, die Unversicherte kostenlos behandeln.

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