Die Bilanz ist verheerend: Mindestens 100 Tote und mehr als 4.000 Verletzte zählten die Rettungskräfte Mittwochfrüh in Beirut - und die Zahlen stiegen weiter an. Am frühen Abend des Vortages hatten sich im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut zwei gigantische Explosionen ereignet, die vermutlich auf falsch gelagertes Ammoniumnitrat zurückzuführen sind.
Hunderte Tote befürchtet: Beirut am Tag nach den Explosionen
Beirut, in dessen Großraum schätzungsweise 2,4 Millionen Menschen leben, wurde zur „Katastrophen-Stadt“ erklärt. Libanons Regierungschef Hassan Diab erklärte den Mittwoch zum Tag der landesweiten Trauer in Gedenken an die Opfer.
Kurz nach der ersten folgte die zweite, noch gewaltigere Detonation: Dass die Druckwelle auf den vielen kursierenden Videos als weiße "Kugel" deutlich sichtbar ist, liegt laut Experten an der feuchten Luft - das Wasser verdampfte blitzschnell
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