Politik | Ausland | US-Wahl
09.11.2016

"Nicht unser Präsident": Proteste gegen Trump

Nach dem Überraschungssieg von Donald Trump folgten Proteste von Clinton-Wählern.

Noch bevor alle Bundesstaaten ausgezählt waren, versammelten sich Dienstagnacht Anhänger der unterlegenen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in mehreren Städten der USA, um gegen den künftigen höchsten Mann im Staat zu protestieren.

Unter dem Schlagwort #NotOurPresident wurde in den sozialen Medien zu Protestmärschen aufgerufen. In Portland im US-Bundesstaat Oregon, einer jener Staaten, die Clinton für sich entscheiden konnte, liefen diese Proteste vorerst friedlich ab. Auf Twitter verbreiteten sich Videos von den marschierenden Anhängern.

Nicht ganz so friedlich lief es hingegen in Oakland ab. In der kalifornischen Stadt wurden von den Demonstranten Mülleimer angezündet, auch Schaufenster sollen eingeschlagen worden sein.

Auch in anderen Städten wurde zum Protest aufgerufen, diese scheinen bisher allerdings friedlich zu verlaufen. Für morgen (Ortszeit) wird in den USA allerdings mit weitläufigen Demonstrationen gerechnet.