Politik | Ausland
08.03.2018

Über 1000 Tote bei Offensive der syrischen Armee in Ost-Ghouta

Bericht von Ärzte ohne Grenzen. Zahl der Verletzten soll bei 4829 liegen.

Bei der Offensive der syrischen Armee in Ost-Ghouta sind nach Angaben von Ärzten ohne Grenzen 1005 Menschen getötet worden. Die Zahl der Verletzten liege bei 4829, teilte die Hilfsorganisation am Donnerstag mit. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach ihrerseits von 915 getöteten Zivilisten in den vergangenen 18 Tagen.

Aus der Region östlich von Damaskus sind inzwischen Zehntausende Syrer geflohen: Eine UNO-Sprecherin erklärte in Genf, die Städte Mesraba, Hammuriyeh und Mudreia, wo im Dezember insgesamt noch 50.000 Menschen gelebt hätten, seien inzwischen verlassen. Die syrische Armee steht nach Angaben aus Militärkreisen von einem deutlichen Erfolg in Ost-Ghouta.