Politik | Ausland
09.03.2018

Trumps Anwälte wollen Befragung durch Mueller an Bedingungen knüpfen

Laut Medienbericht soll die von Mueller geleitete Untersuchung zu einer Wahlbeeinflussung Russlands bald nach einer möglichen Befragung enden.

US-Präsident Donald Trump soll einem Bericht zufolge nach dem Wunsch seiner Anwälte nur dann von Sonderermittler Robert Mueller befragt werden können, wenn dieser im Gegenzug in eine baldige Einstellung seiner Russland-Untersuchungen einwilligt.

Das „Wall Street Journal“ schrieb am Freitag, im Gespräch sei seitens der Anwälte eine Frist von 60 Tagen nach dem Interview. Außerdem werde erwogen, Mueller Trump nur zu sehr wenigen, isolierten Themen befragen zu lassen.

Es galt als unwahrscheinlich, dass Mueller in einen solchen Deal mit den Anwälten einwilligt.

Mueller untersucht eine Wahlbeeinflussung durch Russland. Seine Ermittlungen setzen Trump und das Weiße Haus unter großen Druck. Das „Wall Street Journal“ schreibt, Trump verlange von seinen Anwälten, die Ermittlungen sollten bald enden. Als „Hexenjagd“ bezeichnet er den Verdacht, er oder sein Team seien an Absprachen mit Russland beteiligt gewesen.