Forces loyal to Syria's President Bashar al-Assad are seen at al Khaldia neighbourhood in Homs city, in this handout photograph distributed by Syria's national news agency SANA on July 27, 2013. REUTERS/SANA/Handout via Reuters (SYRIA - Tags: MILITARY CONFLICT) ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

© Reuters/SANA

Syrien
07/29/2013

Rebellen konnten Homs nicht halten

Assads Armee nimmt die „Hauptstadt der Revolution“ ein – und marschiert jetzt auf Aleppo.

In einer Presseaussendung gibt sich die oppositionelle Syrische Koalition ungebrochen siegessicher: Assads Kräfte hätten es geschafft, einige wenige Yards Land zu übernehmen, die sie zuvor pulverisiert hätten – aber ein solch taktischer Rückzug der Freien Syrischen Armee (FSA) sei kein Beweis dafür, dass Assad dieses Land dauerhaft halten werde können.

Fakt zu sein scheint aber: Homs, jene Stadt, die von Anbeginn der Revolution zu einem wechselweise größeren oder kleineren Teil von der Opposition gehalten worden war, ist gefallen. Beobachter vor Ort berichteten am Montag von Kolonnen an Jeeps und Fahrzeugen der der FSA unterstehenden Al-Farouk-Brigade, die bis zuletzt zwei Stadtteile Homs’ verteidigte, die fluchtartig die Stadt verlassen hätten. Danach seien Fahrzeuge der Armee sowie Kämpfer der libanesischen Schiiten-Miliz Hisbollah in die Altstadt sowie den Bezirk Khladiyeh entlang der strategisch wichtigen nördlichen Ausfallstraße Homs’ eingerollt, ohne auf Widerstand zu stoßen. Das alles nach massiven Bombardements.

Die Einnahme von Homs ist der zweite wichtige Sieg der Assad-treuen Kräfte nach einer langen Serie an Niederlagen. Vor drei Monaten hatte die Armee mit Unterstützung der Hisbollah die strategisch wichtige Stadt Al Qusair nahe der libanesischen Grenze genommen – für die Rebellen eine wichtige Nachschubroute, für Assad ein Korridor zwischen Damaskus und dem alawitischen Westen Syriens. Mit der Einnahme von Homs steht der Armee nun der Weg nach Aleppo im Norden des Landes offen.

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