Minen in der Straße von Hormuz? Trump droht Teheran
Nach Berichten über in der Straße von Hormuz vom Iran verlegte Minen hat US-Präsident Donald Trump Teheran am Dienstag mit Vergeltung gedroht. "Sollten aus irgendeinem Grund Minen ausgelegt worden sein und diese nicht unverzüglich entfernt werden, wird dies für den Iran militärische Konsequenzen in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß haben", so Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Gleichzeitig machte der Präsident klar, dass ihm bisher keine eigenen Erkenntnisse über Minen in der Meeresenge vorlägen. Laut CNN hatte der Iran in den vergangenen Tagen rund ein Dutzend Minen in der für die Schifffahrt wichtigen Meeresenge platziert.
Der Sender stützt sich dabei auf Aussagen von ungenannten Quellen. Eine der Personen sagte demnach, der Iran verfüge noch immer über das Gros seiner kleinen Boote und sogenannten Minenleger. Die Streitkräfte könnten demnach Hunderte von Minen in der Wasserstraße verlegen. Der Sender CBS berichtete über entsprechende Pläne des Irans.
In einem zweiten Post teilte Trump mit, in den vergangenen Stunden seien bereits zehn Boote oder Schiffe versenkt worden, die Minen verlegen könnten. Die etwa 55 Kilometer breite Straße von Hormuz zwischen dem Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport. Experten gingen bereits vor Kriegsbeginn davon aus, dass Irans Seestreitkräfte die Straße blockieren oder verminen könnten.
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