© APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ

Politik Ausland

Macron und Putin wollen Deeskalation an polnischer Grenze zu Belarus

3.500 Migranten harren noch immer an belarussisch-polnischer Grenze aus.

11/15/2021, 07:16 PM

Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron haben sich fĂŒr eine Deeskalation der Lage an der polnisch-belarussischen Grenze ausgesprochen. In einem langen Telefonat sprachen die beiden am Montag auch ĂŒber die Rolle, die Russland bei der Lösung des Konflikts spielen könne, wie es im Anschluss aus ÉlysĂ©ekreisen hieß. Die Migranten mĂŒssten respektiert werden. Paris hoffe, dass das GesprĂ€ch positive Auswirkungen auf die Situation vor Ort habe.

An der EU-Außengrenze zwischen Polen und Belarus harrten am Montag nach polnischen Angaben rund 3.500 Migranten auf ihrem Weg Richtung EU aus. Die EU wirft dem belarussischen PrĂ€sidenten Alexander Lukaschenko vor, in organisierter Form FlĂŒchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen. Vermutet wird, dass er sich damit fĂŒr Sanktionen rĂ€chen will, die die EU wegen der UnterdrĂŒckung der Zivilgesellschaft und der Opposition in Belarus erlassen hat.

Frankreich erklĂ€rte erneut seine vollkommene SolidaritĂ€t mit Polen. Man sei bereit zu helfen, hieß es aus ÉlysĂ©ekreisen. Neben der Lage von Migranten sei es in dem Telefonat auch um die belarussische Drohung gegangen, Gaslieferungen auszusetzen. Auch hier bedĂŒrfe es der Deeskalation.

Jederzeit und ĂŒberall top-informiert

UneingeschrÀnkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare

Macron und Putin wollen Deeskalation an polnischer Grenze zu Belarus | kurier.atMotor.atKurier.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat