Trump erhofft sich in Kurz einen nützlichen Ansprechpartner in der EU:

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Politik Ausland
02/21/2019

Kurz bei Trump im Weißen Haus: Das Treffen in Bildern

Was bleibt vom Washington-Besuch? Auf jeden Fall kehrt der Kanzler zurück mit günstigen Fotos.

Das kurze Treffen von Donald Trump und Sebastian Kurz ist zu Ende. Was bleibt, sind neben Botschaften des Weißen Hauses an die Europäische Union (repräsentiert durch den Kanzler) und vice versa, vor allem auch zahlreiche Bilder. Auch das Bundeskanzleramt bemühte sich mithilfe seines Hausfotografen, das Treffen in ein optimales Licht zu rücken.

Die New York Times ortete sogar eine "Seelenverwandtschaft" zwischen dem 72-jährigen US-Präsidenten und dem jungen Kanzler: Die Koalition mit der "extrem rechten" FPÖ alarmiere einerseits die Linken in Europa, habe Kurz aber "äußerst attraktiv für Herrn Trump und seine Berater" gemacht.

Der von der New York Times unter anderem befragte Ex-ORF-Korrespondent und scheidende SPÖ-EU-Parlamentarier Eugen Freund meinte hingegen, dass Kurz sich von Trump doch sehr unterscheide. Kurz habe etwa eine sorgfältige Wortwahl, er würde eher „Bill Clinton als Trump ähneln“.

„Seelenverwandtschaft“ oder doch große Unterschiede? Sehen Sie selbst.

US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stellten sich nach ihrem Shakehands im Oval Office etwa sieben Minuten den Fragen der Presse.

"Wir werden ein großartiges Treffen und eine großartige Beziehung haben, und unsere Länder haben eine großartige Beziehung", sagte Trump auf die Frage, was er von Kurz erwarte.

Trump begrüßte den Kanzler pünktlich um 13.45 Uhr Ortszeit (19.45 Uhr MEZ) am Eingang zum Westflügel des Präsidentensitzes.

Kurz ist der erste österreichische Regierungschef seit über 13 Jahren, der einen US-Präsidenten in Washington trifft.

Kurz trug sich zunächst im Roosevelt Room ins Gästebuch ein, ehe im Oval Office ein Vier-Augen-Gespräch mit Trump stattfand.

 "Ich muss Ihnen sagen, dass er ein sehr junger Führer ist. Sie sind ein junger Mann, was ziemlich gut ist", sagte der US-Präsident, während er dem rechts neben ihm sitzenden Kanzler anerkennend auf den Unterarm klopfte.

Kurz fügte daraufhin mit erhobenem Zeigefinger hinzu: "Aber das Problem mit dem Alter wird von Tag zu Tag besser."  

Trump sagte, dass es "ziemlich gute Handelsbeziehungen" zwischen den USA und Österreich gebe, "und das ist es, worüber wir heute sprechen werden".

Kurz hatte in seinem Eingangsstatement Trump dafür gedankt, dass er die österreichische Delegation im Weißen Haus empfange. "Es ist mir und meiner Delegation eine Freude, hier sein zu dürfen", sagte der ÖVP-Chef.

"Österreich ist im Vergleich zu den USA ein kleines Land, aber ein schönes Land", betonte er.

Kurz wies darauf hin, dass sich Österreich "im Herzen der Europäischen Union" befinde und es bei dem Treffen nicht nur um bilaterale Beziehungen gehe, sondern auch um jene zwischen den USA und der EU.

Die österreichische Delegation trifft die amerikanische Administration.

Ein zentrales Gesprächsthema waren die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA.

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