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Politik Ausland

Kubas Regierung verbietet Proteste der Opposition

Die Regierung vermutet die USA hinter dem Aufruf zu landesweiten Demonstrationen.

10/12/2021, 06:47 PM

Seit den Massenprotesten Mitte Juli ist es ruhiger gewesen auf en Straßen Kubas. Damals wurde in rund 40 kubanischen StĂ€dten demonstriert, es handelte sich um die grĂ¶ĂŸten regierungskritischen Veranstaltungen seit der von Fidel Castro angefĂŒhrten Revolution 1959. Grund fĂŒr die Demos ist die schlimmste Wirtschaftskrise seit 30 Jahren, die Kuba derzeit erlebt: Strom und Lebensmittel sind knapp, die Arbeitslosigkeit ist hoch.

Die Demonstrationen wurden teils gewaltsam niedergeschlagen. Ein Mensch wurde getötet. Die US-Regierung verhÀngte als Reaktion neue Sanktionen gegen Havanna.

Nun hat die Opposition erneut zu landesweiten Protesten am 15. Oktober aufgerufen â€“ just an dem Tag, an dem Kuba seine Grenzen wieder fĂŒr den internationalen Tourismus öffnen will. Die kubanische Regierung hat einen entsprechenden Antrag jedoch abgelehnt.

Regierung vermutet Machtspielchen der USA

Die Organisatoren wĂŒrden von Washington unterstĂŒtzt, um die Regierung zu stĂŒrzen, begrĂŒndete Havanna die Entscheidung. Sie hĂ€tten "die klare Absicht, einen Wechsel im politischen System Kubas herbeizufĂŒhren". Die angekĂŒndigten Demonstrationen in mehreren Provinzen des Landes seien eine "Provokation", erklĂ€rte die kommunistische Regierung weiter.

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