Am Ende gewinnt doch Rechts

epa03551806 Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu arrives to deliver a statement at his office in Jerusalem, 23 January 2013. Netanyahu narrowly won an election in which disgruntled voters catapulted a new centrist challenger into second place and he now faces the daunting task of building a coalition. EPA/DARREN WHITESIDE / POOL
Das Bündnis von Premier Netanyahu liegt mit 31 Sitzen an erster Stelle. Die drei arabischen Parteien müssen ein Mandat abgeben.

Bei den Parlamentswahlen in Israel hat das rechte Lager nun doch eine knappe Mehrheit von 61 der 120 Mandaten errungen. Dies bestätigte am Donnerstagabend das offizielle Endergebnis der Wahlkommission. Demnach kommt die ultrarechte Siedlerpartei Das jüdische Haus (Habayit Hayehudi) von Naftali Bennett auf zwölf statt elf Abgeordnete. Die drei arabischen Parteien, die als gemeinsame Liste angetreten waren, verloren gegenüber den vorläufigen Ergebnissen ein Mandat und erreichen nun elf statt zwölf Sitze.

An erster Stelle liegt mit 31 Mandaten weiterhin das rechte Wahlbündnis Likud-Beitenu von Regierungschef Benjamin Netanyahu, der daher mit der Regierungsbildung beauftragt werden dürfte. Auch die Stimmanteile der übrigen Parteien blieben unverändert: Liberalen Zukunftspartei (Yesh Atid) 19 Mandate, Arbeitspartei 15 Mandaten, Schas-Partei der ultraorthodoxen sephardischen Juden 11 Mandate, ultraorthodoxe Partei Vereinigtes Torahjudentum der aschkenasischen Juden 7 Mandate, Hatnua-Partei und linksliberale Meretz-Partei je 6 Mandate, Kadima-Partei 2 Mandate.

Das am Donnerstag veröffentlichte Ergebnis bezieht auch Stimmen von Soldaten ein, die bisher nicht ausgezählt waren. Das endgültige amtliche Ergebnis wird voraussichtlich am kommenden Mittwoch feststehen. Erst dann wird Staatspräsident Shimon Peres nach eigenen Angaben die Regierungsbildung in Auftrag geben.

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