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© REUTERS/TOBY MELVILLE

Großbritannien
10/18/2016

GB: Zwölf Minister für weniger Zuwanderung

Zu der von Premierministerin Theresa May eingesetzten Taskforce gehören mehrere führende Vertreter des Pro-Brexit-Lagers, darunter Außenminister Boris Johnson.

Rund vier Monate nach dem Brexit-Votum treibt die britische Regierung ihre Pläne für eine Begrenzung der Einwanderung voran. Premierministerin Theresa May beauftragte ein Team aus zwölf Ministern damit, die Zuwanderung durch ein gezieltes Visa-System zu senken, wie aus am Dienstag veröffentlichten Regierungsunterlagen hervorging.

Zuwanderung auf ein Drittel drücken

Die Kabinettsmitglieder sollen demnach die jährlichen Einwandererzahlen auf weniger als ein Drittel des derzeitigen Niveaus drücken. Dasselbe Ziel hatte bereits die Vorgängerregierung unter David Cameron ausgegeben, es aber verfehlt. Die Begrenzung der Einwanderung war eine zentrale Forderung der Brexit-Befürworter, die sich beim britischen EU-Referendum am 23. Juni durchgesetzt haben.

Zu der von May eingesetzten Taskforce gehören mehrere führende Vertreter des Pro-Brexit-Lagers, darunter Außenminister Boris Johnson. May hat bisher wenig durchblicken lassen, wie sie sich die künftigen Beziehungen ihres Landes zur Europäischen Union konkret vorstellt. Sie hat aber deutlich gemacht, dass sie die Einwanderungskontrolle als ein wichtiges Anliegen der Brexit-Anhänger anerkennt. Nach den am Dienstag veröffentlichten Dokumenten will May auch illegalen Einwanderern den Verbleib in Großbritannien erschweren.

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