Die russischen Streitkräfte haben in der Ukraine die Initiative

Die russischen Streitkräfte haben in der Ukraine die Initiative
Für ukrainische Gegenoffensiven fehlt das schwere Gerät wie etwa die Kampfpanzer oder ausreichende Artilleriemunition.

Regelmäßig warnen sowohl die ukrainische Regierung als auch westliche Geheimdienste vor einer neuen russischen Offensive – im Grunde ist diese bereits in vollem Gange: 600 Quadratkilometer haben die russischen Streitkräfte seit Dezember im Donbass eingenommen, rücken vor allem um die Stadt Bachmut vor, versuchen aber seit einigen Tagen, im Süden den Druck auf die ukrainischen Streitkräfte zu erhöhen.

Auch im Nordosten, im Raum der befreiten Stadt Lyman, finden derzeit heftige Gefechte statt – eine größer angelegte Offensive mit frischen russischen Kräften ist manchen Berichten zufolge nicht unwahrscheinlich.

Fakt ist: Die russischen Streitkräfte haben an allen relevanten Frontabschnitten die Initiative wiedergewonnen. Im Gegensatz zum Sommer und Frühherbst, als ukrainische Einheiten massive Geländegewinne erzielen konnten, sind die russischen Fronten mittlerweile stark befestigt – für ukrainische Gegenoffensiven fehlt das schwere Gerät wie etwa die Kampfpanzer oder ausreichende Artilleriemunition.

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