FILE PHOTO: Supporters of U.S. President Donald Trump gather in Washington

© REUTERS / Shannon Stapleton

Politik Ausland
01/07/2021

"Das ist nicht Amerika": Weltweite Bestürzung über Eskalation in Washington

Politiker und Politikerinnen weltweit zeigten sich über die Ereignisse in Washington schockiert.

Politiker aus der ganzen Welt haben sich geschockt über den Sturm von Trump-Anhängern auf das Kapitol in Washington gezeigt. Viele sehen einen Angriff auf die Demokratie. Ein Überblick:

"Ich bin wirklich schockiert und traurig, dass unsere Nation - so lange Leuchtfeuer und Hoffnung für Demokratie - an so einem dunklen Moment angekommen ist." - Gewählter US-Präsident Joe Biden

"Der US-Kongress ist ein Tempel der Demokratie. Die Szenen von heute Nacht in Washington, D.C. zu beobachten, ist ein Schock." - EU-Ratschef Charles Michel

"Ich beobachte mit tiefer Sorge den populistisch angestachelten, demokratieverachtenden Angriff auf das Kapitol in Washington, das Herz der US-Demokratie." - Bundespräsident Alexander Van der Bellen

"Schockiert von den Szenen in Washington D.C. Das ist ein inakzeptabler Angriff auf die Demokratie. Eine friedliche und geordnete Machtübergabe muss sichergestellt werden." - Bundeskanzler Sebastian Kurz

"Das ist ein bedrohlicher Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat, den wir gerade in Washington DC erleben. Freie Wahlen, die friedliche und respektvolle Übergabe von Regierungsmacht und der Schutz unserer politischen Institutionen sind Kern unsere Demokratien." - Vizekanzler Werner Kogler

"Das Kapitol ist ein Symbol der amerikanischen Demokratie und es ist inakzeptabel, dass es von solcher Gewalt, Hass und Chaos völlig missachtet wird." - Außenminister Alexander Schallenberg

"Die Feinde der Demokratie werden sich über diese unfassbaren Bilder aus Washington, D.C. freuen. Aus aufrührerischen Worten werden gewaltsame Taten - auf den Stufen des Reichstages, und jetzt im Kapitol. (...) Trump und seine Unterstützer sollten endlich die Entscheidung der amerikanischen Wähler*Innen akzeptieren und aufhören, die Demokratie mit Füßen zu treten." - Der deutsche Außenminister Heiko Maas, SPD

"Das ist ein unerträglicher Anschlag auf die Demokratie. Präsident Trump hat das Land tief gespalten - nun zeigt sich, wie sehr." - Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz, SPD

"Die Demokratie ist stärker! Und wichtiger als jeder einzelne, auch wenn er Präsident ist!" - Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier, CDU

"Ich glaube an die Stärke der US-Institutionen und -Demokratie." - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

"Die Vereinigten Staaten stehen in aller Welt für Demokratie, und nun ist entscheidend, dass es zu einer friedlichen und geordneten Machtübertragung kommt." - Großbritanniens Regierungschef Boris Johnson

"Tief beunruhigende Szenen vom US-Kapitol heute Abend." - Europaparlamentspräsident David Sassoli

"Das ist nicht Amerika." - EU-Außenbeauftragter Josep Borrell

"Schockierende Szenen in Washington, D.C. Das Ergebnis dieser demokratischen Wahl muss respektiert werden." - NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg

"Die Gewalttätigkeiten gegen die amerikanischen Institutionen sind ein schwerer Angriff auf die Demokratie." - Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian

"Gewalt ist mit der Ausübung politischer Rechte und demokratischer Freiheiten unvereinbar." - Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte

"Die amerikanische Demokratie ist widerstandsfähig, hat tiefe Wurzeln und wird diese Krise überwinden." - Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis

"Was in Washington passiert ist, ist nicht amerikanisch." - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron

"Wir müssen dies als das bezeichnen, was es ist: ein absichtlicher Angriff eines amtierenden Präsidenten und seiner Anhänger auf die Demokratie, die versuchen, eine freie und faire Wahl zu stürzen!" - Irlands Außenminister Simon Coveney

"Das ist ein völlig inakzeptabler Angriff auf die Demokratie." - Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg

"Wir würden uns aber etwas vormachen, wenn wir es als totale Überraschung behandeln würden." - Der frühere US-Präsident Barack Obama

 

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