Politik | Ausland
13.08.2018

Lieber "Magenband für Fellner" als Geld für AfD

Im Enthüllungsbuch "Inside AfD" wird angedeutet, Felix Baumgartner habe für die rechtspopulistische Partei gespendet, er dementiert das.

In ihrem Enthüllungsbuch „Inside AfD“ spricht Aussteigerin Franziska Schreiber unter anderem über angebliche Spender aus den Anfangszeiten der rechtspopulistischen Partei. Die 28-jährige, die 2017 Mitglied des Bundesvorstands war, führt dabei auch zwei österreichische Prominente an: „einen Schlagersänger und einen Mann, der sich vom Himmel auf die Erde stürzte.“ In letzterem meinen viele den Extrem-Sportler Felix Baumgartner zu erkennen. Der wehrt sich jetzt auf Facebook: „Ich habe in der Vergangenheit nicht für die Afd gespendet und werde das auch in Zukunft nicht tun“, schreibt er in Versalien.

In seiner über 300 Worte langen „Richtigstellung“ meint er, lieber einen Zigarettenautomaten für die Hofburg, einen Alkohol-Entzug für Jean-Claude Juncker, einen Friseur-Gutschein für Angela Merkel oder ein Magenband für Wolfgang Fellner spenden zu wollen. Das wäre sinnvoller als der Afd Geld zu geben, die würde nämlich auch ohne ihn gut zurechtkommen. Anschließend fordert Baumgartner in seinem Posting vom Sonntag die Autorin dazu auf, innerhalb von fünf Tagen medial Stellung zu nehmen und klarzumachen, dass nicht er mit der Zeile gemeint ist. Sonst würde sie von seiner Rechtsabteilung hören.