B wie Brasilien: Schriftstellerin Johanna Sebauer mag Bananen im Hinterhof
Überraschender Weise gehen auch prominente Menschen auf Reisen. Man würde glauben, dass all die Literatinnen, Schauspieler und sonstige Kunstschaffenden den ganzen Tag über ihren Werken brüten, nur bei Politikern wissen wir, dass sie manchmal Urlaub machen, weil sie uns das – in teils außergwöhnlicher Bekleidung – eh auch wissen lassen. Andere Promis reisen zumindest öffentlich nicht.
Johanna Sebauer auf dem Zuckerhut in Rio de Janeiro.
Um dieses Missverständnis nun aufzuklären, lädt der Reise-Podcast „Stadt.Land.Meer.“ solche öffentliche Menschen ins Studio, damit sie über ihre liebsten Reiseziele reden. Zum Start überrascht Schriftstellerin und Bachmann-Preisträgerin Johanna Sebauer (neuer Roman: „Popóm“, Verlag DuMont mit BRASILIEN! Das Land, in dessen Städten „sogar im Unigarten Bananen und Papayas“ wachsen, habe es ihr angetan, mit all den Facetten, Unterschieden und der unbegreifbaren Größe. Sebauer, die selbst sagt, dass sie noch lange brauchen wird, um das ganze Land ansatzweise verstehen zu können, richtet im Gespräch den Blick auf jene Details, auf die eben meist nur Schrifsteller/innen – und eben Reisende – schauen, etwa Einschusslöcher.
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