über gestrichenes Arbeitslosengeld
08/01/2016

Manchmal hilft nur die Peitsche

Über gestrichenes Arbeitslosengeld.

von Robert Kleedorfer

Manchmal hilft nur die Peitsche

Mag. Robert Kleedorfer | über gestrichenes Arbeitslosengeld

Immer mehr Arbeitslosen wird das Arbeitslosengeld gestrichen. Nicht unbedingt, weil sie generell keinen Bock zum Hackln haben. Sondern weil ihnen der angebotene Job aus diversen möglichen Gründen nicht zusagt. Das ist teilweise nachvollziehbar. Wenn etwa eine alleinerziehende Mutter mit kleinem Kind zeitlich nicht so flexibel sein kann wie es der potenzielle Arbeitgeber verlangt.

Dennoch gibt es offensichtlich genug Menschen, die es beispielsweise nicht einmal der Mühe Wert finden, ihren Vorstellungstermin abzusagen und lieber den Arbeitgeber blöd sterben lassen. Wer nicht einmal die Grundkenntnisse der Höflichkeit und des Miteinanders beherrscht, wird sich prinzipiell in der Arbeitswelt schwer tun. Dass aus derlei Gründen der Frust der Unternehmer über die Kunden des Arbeitsmarktservice steigt, ist wenig verwunderlich. Sogar AMS-Chef Kopf zeigt Verständnis für den Aufruf der Wirtschaftskammer in Oberösterreich und Tirol, solche schwarzen Schafe zu melden.

Vernadern, wie es manche Kritiker nennen, ist dies keinesfalls. Wer sich nicht an die Pflichten hält, muss eben auf weniger sanfte Art und Weise auf diese hingewiesen werden.

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