über den Zusammenhang von Krapfen und einer Gehirnerschütterung
02/12/2016

Gehirnerschütterung

von Marco Weise

Gehirnerschütterung erhöht Suizidrisiko um das Dreifache

Marco Weise | über den Zusammenhang von Krapfen und einer Gehirnerschütterung

Die gute Nachricht für alle „Wiener Krapfen-Fans“ zuerst: „Lebensmittelkontrolleure der MA 59 haben Proben von 22 verschiedenen Herstellern entnommen und lediglich zwei davon wegen mangelhafter Kennzeichnung beanstandet“, heißt es in einer Aussendung. Ihre bisher verspeisten Krapfen waren also „sicher“ und mit mindestens 15 Prozent Marillenmarmelade gefüllt. Da wird angeblich nicht geschwindelt. Auch bei den Eiern nicht: Es müssen nämlich sechs (!) Dotter pro Kilogramm Mehl sein. Vorschrift ist Vorschrift. Zur Mitte der Woche dann diese Alarmmeldung: „Gehirnerschütterung erhöht Suizidrisiko um das Dreifache.“ Und die Gefahr eines Selbstmords ist noch größer, wenn sich die Gehirnerschütterung an einem Wochenende (!) ereignet. Das bringt uns zurück zu den Krapfen: Um einen zu „verbrennen“, muss man nämlich eine halbe Stunde joggen. Das sollte sich ausgehen, aber sicher nicht am Wochenende, denn da ist – wie man dank einer Studie nun weiß – die Gefahr einer folgenschweren Depression, die man sich beim Joggen (Gehirnerschütterung!) zuziehen könnte, größer als z. B. an einem Montag. Und dieses Risiko gehe ich nicht ein.

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