über den Cheftrainer-Tausch beim ÖSV
04/12/2014

Nägel ohne Köpfe

von Wolfgang Winheim

Sprung-Trainer Alex Pointner flog im Frust aus dem Adlerhorst

Wolfgang Winheim | über den Cheftrainer-Tausch beim ÖSV

Roger Schmidt von Salzburg nach Frankfurt, Adi Hütter zu Salzburg oder zur Austria? Während sich im Fußball das Trainerkarussell nur auf der Gerüchtebörse dreht, sind die Personalrochaden im Skisport schon fix. Ob bei Alpinen, Springern oder Biathleten – der ÖSV tauscht erstmals gleich drei Cheftrainer aus.

Nicht ganz freiwillig, nicht ganz konfliktfrei. Wobei ein wesentlicher Unterschied zum Fußball besteht. Ein Skitrainer muss mehr Organisator, muss Logistik-Profi sein, muss sich damit abfinden, dass er Stars beste Bedingungen verschaffen, sie aber mit fachlichem Rat wenig beeindrucken kann.

Sprung-Trainer Alex Pointner flog im Frust aus dem Adlerhorst, nachdem das Verhältnis zu Gregor Schlierenzauer schon bei Olympia gestört gewesen war. Auch bei den Alpinen, denen Herren-Trainer Mathias Berthold abhandenkam, musste Sportdirektor Hans Pum beim Verhandeln Slalom fahren. Zumal Präsident Peter Schröcksnadel für eine Heimhol-Aktion von US-Ski-Chef Patrick Riml nicht genug Geld ausgeben wollte.

Andreas Puelacher ist kein Big Name, sondern Kompromiss- und Wunschlösung. Olympiasieger Matthias Mayer begrüßt sie, weil sein Riesenslalom-Trainer befördert wird. Auch Marcel Hirscher, der derzeit Heli-Skiing in Kanada genießt, geht nicht in die Luft. Weil Puelacher dem Team H. (= Papa Ferdinand, Privatcoach Pircher) kaum dreinreden wird.

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