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25.03.2017

Eigentümer

Die wöchentliche Kolumne von Ulla Grünbacher.

Immer mehr Österreicher besitzen Immobilien

Mag. Ulla Grünbacher | über den Haus- und Grundbesitz

Immer mehr Österreicher besitzen Wohnungen, Häuser, Grund und Boden. Das hat eine Studie der österreichischen Notariatskammer ergeben. Seit dem Jahr 2013 ist die Zahl jener, die mindestens eine private Immobilie besitzen, von 59 Prozent auf 62 Prozent gestiegen.

Der Hintergrund: Die Änderungen bei der Grunderwerbssteuer, die mancherorts zu einer Verteuerung bei der Übergabe von Immobilien innerhalb der Familie an Kindern geführt hat, hat zu Vorzieheffekten geführt. Vor allem jüngere Menschen haben davon profitiert, zeigen die Daten. Allein seit 2015 ist der Anteil der 25- bis 29-Jährigen, die Immobilienbesitzer sind, von knapp 38 auf 49 Prozent geklettert. Deutlich mehr Grundbesitz gibt es naturgemäß bei den über 50-Jährigen: 66 Prozent besitzen mindestens eine Immobilie.

Den höchsten Immo-Privatbesitzanteil gibt es im Burgenland mit 77,9 Prozent, gefolgt von Niederösterreich mit 72 Prozent und Oberösterreich mit über 67 Prozent. In der Bundeshauptstadt, wo der Mieteranteil besonders hoch ist, verfügen fast zwei Drittel über keinen Immobilienbesitz.

ulla.gruenbacher@kurier.at