über den Handel mit Schatten.
07/08/2015

Schattenwirtschaft

von Guido Tartarotti

Schattendasein für alle!

Guido Tartarotti | über den Handel mit Schatten.

In Kärnten blüht jetzt die, man kann es nicht anders ausdrücken, Schattenwirtschaft. Und das kam so:

Welches ist in Hitzezeiten das begehrteste Gut? Richtig: Schatten. Insofern ist es geradezu als kaufmännische Schwäche zu betrachten, dass der österreichische Tourismus diese Ware bisher kostenlos hergegeben hat. Bisher! Denn seit Kurzem muss man in einem Strandbad am Ossiacher See für Schattenplätze unter Bäumen zahlen, berichtet die Kleine Zeitung.

Das kann natürlich nur ein Anfang sein, schließlich gilt es, die Hypo-Schulden abzutragen. Als nächsten Schritt könnte man Gebühren für den Schatten einheben, den Kärntner Banken, Berge und Politiker werfen. Außerdem gibt es jede Nacht mehrere Stunden garantierten Schatten – soll der einfach gratis sein? Weiters sollte man die Preise nach Tageszeit staffeln – bekanntlich werfen, wenn die Sonne niedrig steht, auch Zwerge lange Schatten.

Irgendwann werden wir dann unseren schönen Schatten in Länder exportieren, die weniger Schatten haben. Schattendasein für alle!

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