├╝ber Prognosen

Ohrwaschl: Politik-Astrologie

von Andreas Schwarz

10/30/2013, 05:25 AM

So ist das mit der Zukunft: Sie ist spannend, weil wir sie so gerne w├╝ssten.

Andreas Schwarz | ├╝ber Prognosen

Die gestern hier beschriebene Wetter-Astrologie ist sehr ├Ąhnlich der Politik-Astrologie, findet Leser K.: So wie die schneereichen/-armen/arktischen/lauen Winter jedes Mal anders kommen als vorausgesagt, komme es doch auch stets anders in der Politik.

Da ist was dran. Wahlprognosen k├╝nden oft Ergebnisse an, die so nicht stattfinden. Politiker werden medial f├╝r Posten gehandelt, die sp├Ąter andere kriegen (Nicht-EU-Kommissar Schieder, Nicht-Au├čenminister Lopatka), es sei denn, sie werden f├╝r so viele Posten genannt, dass dann einer stimmt. Und Herr H├Ąupl ist fast schon ├Âfter nicht mehr zu einer Wahl angetreten als schon, prognosem├Ą├čig.

Auch Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforscher finden immer zwei Mal gro├če Beachtung: Einmal, wenn sie erstellt werden, und sp├Ąter, wenn sie revidiert werden.

So ist das mit der Zukunft: Sie ist spannend, weil wir sie so gerne w├╝ssten. Wir wissen sie aber nicht, und das ist ein Gl├╝ck. Sonst w├Ąre sie quasi schon vergangen, ehe sie begonnen hat. Und Prognosen g├ĄbÔÇÖs auch keine.

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