über das Scharmützel um Maximilian Kraus
09/09/2014

Schaukampf in Wien

von Birgit Braunrath

Wer verliert, steht fest: die Schule. Wer gewinnt: Rot und Blau.

Birgit Braunrath | über das Scharmützel um Maximilian Kraus

Das politische Armdrücken wird wieder einmal auf der Schulbank ausgetragen. Diesmal: Blau gegen Rot.

Wer verliert, steht fest: die Schule. Wer gewinnt: Rot und Blau. Beide liefern sich in Wien ein Western-reifes, hoch medienwirksames Scharmützel um die Umbesetzung des Vize-Stadtschulratspräsidenten. Also einen Schaukampf im Wahlkampf, während die Mitbewerber blass danebenstehen. FP-Chef Strache forderte den Bürgermeister zum Duell, indem er Häupl einen möglichst inakzeptablen Kandidaten vorsetzte, den er damit als FP-Nachwuchshoffnung ins Rampenlicht stellt. Denn: Häupl lehnte die Bestellung erwartungsgemäß ab. Worauf ein typischer FPÖ-Reflex einrastet: Jammern über "miese Hetze" und "Diskriminierung". Miese Hetze? Diskriminierung? Gäbe es bei der FPÖ nie.

Kleine Zitatenschau des 21-jährigen FP-Kandidaten: Häupl sei ein "Türken-Bürgermeister" der "seine Befehle aus Ankara" bekomme. "Ausländer mit türkischem Blut" solle man heimschicken. Und resümierend: "Ich habe mir überhaupt nichts vorzuwerfen." So klingt Sachpolitik.birgit.braunrath@kurier.at

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