über betrügerische Absichten
05/10/2016

Viele Koffer, eine Bombe

von Andreas Schwarz

Einen abgestellten Koffer zu durchschauen ist jedenfalls schwieriger als andere Betrügereien

Andreas Schwarz | über betrügerische Absichten

Vor dem Haus, in dem unser Außenminister wohnt, hat jemand am Montag einen Koffer abgestellt und so einen mittleren Terroralarm ausgelöst. Der Koffer erwies sich zum Glück als leer. Möglicherweise hat ein Vollkoffer ihn dort stehen gelassen, vielleicht war’s betrügerische Absicht (tut wie eine Bombe und ist keine). Die wahre Bombe ließ ja dann später der Kanzler hochgehen, aber das ist eine andere Geschichte.

So einen abgestellten Koffer zu durchschauen ist jedenfalls schwieriger als andere Betrügereien. Etwa die im Netz: Aufgrund der jüngsten betrügerischen Aktivitäten haben wir ein neues Online-Sicherheitssystem ... Nach dieser Tatsache, wird Ihnen angeboten, ihr PayPal-Konto zu aktualisieren. Bitte laden Sie das Formlar aus, rufen Sie über Ihren Internet-Browser und folgen Sie den Anweisungen, heißt es in einem Mail. Ein anderes fordert selben Tags den Empfänger auf, seinen Apple-Zugang zu bestätigen – vertrauenswürdiger Absender: tiagocouto12@getresponse.com. Schon erstaunlich, wie viele Koffer so unterwegs sind auf der Welt.

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