Außenminister Sebastian Kurz (Archivbild)

© KURIER/Gilbert Novy

Wien
05/09/2016

Verdächtiger Koffer vor Wohnung von Sebastian Kurz

Ein Zeuge beobachtete, wie ein Unbekannter ein Gepäckstück auf der Straße deponierte. Großeinsatz der Exekutive.

Ein herrenloser Koffer in Wien-Meidling, der auf der Straße vor der Privatwohnung von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) von einem Unbekannten abgestellt wurden, hat am Montag für Terroralarm und die Evakuierung eines Hauses gesorgt.

Kurz nach sieben Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei. "Der Passant hat gesehen, wie ein arabischstämmiger Mann den Koffer abgestellt hat.

Ursprünglich war die Rede von zwei Gepäckstücken. Vor Ort wurde jedoch nur eines gefunden", bestätigte Polizeisprecher Christoph Pölzl.

Wohnhaus evakuiert

Noch bevor ein Sprengstoffhund zum Einsatz kam, wurde das Wohnhaus evakuiert. Laut Polizei wurden 17 Menschen, darunter auch Außenminister Kurz, aus dem Gebäude gebracht.

Nachdem die Reaktion des Hundes nicht eindeutig war, kontrollierte ein sprengstoffkundiger Beamter mit einem Röntgengerät den verdächtigen Koffer.

Schließlich stellte der Experte fest, dass von dem Gepäckstück keine Gefahr ausgeht, da es leer war.

Von dem Unbekannten fehlt jede Spur

Die Bewohner konnten nach einer Stunde wieder in ihre Wohnungen zurück. Von dem Unbekannten, der den Koffer abgestellt hatte, fehlte Montagmittag jede Spur.

Ob es sich um ein Versehen, Unachtsamkeit oder einen Testlauf mit terroristischem Hintergrund handelte, konnte am Montag vorerst (noch) nicht beantwortet werden.

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