über die Lehrer-Debatte
06/16/2013

Mitreden streng erlaubt

von Guido Tartarotti

Die meisten Lehrer erbringen großartige, enorm wichtige Arbeit

Guido Tartarotti | über die Lehrer-Debatte

Im KURIER vom Sonntag kommen die Lehrer zu Wort: Was sagen Pädagogen zur Debatte um Bildungsreformen? Interessante Dinge sagen sie – so sind keineswegs alle Lehrer dagegen, länger in der Schule zu sein.

Eine Lehrerin beklagt, dass beim Thema Schule jeder mitreden wolle. Das ist, Pardon, kein gutes Argument. Denn erstens gehört es zum Wesen der Demokratie, dass jeder mitreden darf. Zweitens sind die Steuerzahler die Arbeitgeber der Lehrer und haben daher jedes Recht, ihre Meinung zu äußern. Drittens haben die Lehrer das wertvollste Gut der Gesellschaft in Händen, und deshalb ist es fast Pflicht jedes verantwortungsbewussten Bürgers, engagiert mitzureden.

Die meisten Lehrer erbringen großartige, enorm wichtige Arbeit. Sie haben es nicht verdient, kollektiv als Minderleister hingestellt zu werden. Sie haben es aber auch nicht verdient, von einer veränderungsresistenten Gewerkschaft in Geiselhaft genommen zu werden. Wer reflexartig jede Kritik und jede Idee wehleidig als „Lehrerbashing“ denunziert, tut der Sache nichts Gutes.

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