Hand drauf

So ein Feuerwerk, möglichst farbenfroh und lärmarm, möglichst weit weg von den Wohnstätten von Mensch und Tier gezündet, möglichst in Österreich und nicht von Kindern in der dritten Welt hergestellt, kann eine schöne Sache sein. Natürlich liegt die Rechnung nahe: Zehn Millionen Euro werden heuer am österreichischen Nachthimmel verbrannt – könnte man die nicht sinnvoller einsetzen? Andererseits: Es gehört auch zum Menschsein dazu, unvernünftige Dinge zu tun, um Lebensfreude zu zelebrieren. Um es mit den Worten des großen Philosophen Günter Timischl von STS auszudrücken: Es is’ sinnlos, aber schön! Dass die dummen Knaller bald verboten sind, die nur „Bumm“ machen und nichts können, außer einen Hörsturz verursachen, das ist trotzdem gut.

Übrigens: Die Österreichische Gesellschaft für Handchirurgie – die es uns nicht übel nehmen wird, dass wir bis dato nichts von ihrer Existenz ahnten – warnt: Vorsicht beim Hantieren mit Knallzeug! Damit man den Satz „Geben Sie mir die Hand“ nicht wörtlich nehmen muss.

(kurier) Erstellt am
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