über den Strasser-Snowden-Vergleich
07/02/2013

Ans Tageslicht

von Andreas Schwarz

Wir hätten’s wissen müssen. Fast ganz ohne auszulachen.

Andreas Schwarz | über den Strasser-Snowden-Vergleich

Ja klar, da war doch was. Seit uns die Enthüllungen des Edward Snowden über die kecke US-Spionage auch gegen Europa schlaflos machen, ist da was im Hinterkopf: War da nicht schon einer dran?

Und dann fällt es wie Schuppen aus den Haaren. Und damit’s leichterfällt, postet es Österreichs Geheimdienstspezialist via Facebook: „Vor mehr als zwei Jahren wurde ich ausgelacht und an den Pranger gestellt, weil ich genau das, was jetzt durch Snowden nach und nach ans Tageslicht kommt, festgemacht habe“, schreibt Ernst Strasser. Im Ernst. Das ist jener Ex-Innenminister und EU-Parlamentarier, der sich undercover arbeitenden Journalisten als Lobbyist anbot, für 100.000 Euro EU-Gesetze zu beeinflussen – und der ja nur der Hintermänner dunkler Mächte habhaft werden wollte. Stattdessen erhielt er vier Jahre Haft (nicht rechtskräftig). Dabei sagte er damals schon: „I have only one chance to lie, yes? So I will be very very careful on this, because if you once lie, you are dead. I don’t want to be.“ Wir hätten’s wissen müssen. Fast ganz ohne auszulachen.

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