über Hymnen
06/27/2014

Ohne Worte

von Guido Tartarotti

Von all dem erzählen die Hymnentexte dieser Welt.

Guido Tartarotti | über Hymnen

Als der Mensch auf die Idee kam, sich in Staatsnationen zu ordnen (das ist noch nicht so lange her, etwa 200 Jahre), adaptierte er auch Instrumente zur Abgrenzung: Hymnen, Flaggen, Farben ... alles Dinge, die sagen: Wir sind wir, und ihr seid nicht wir. Außerdem sind wir sehr toll, denn wir sind z. B. "begnadet für das Schöne" (eine gewagte Behauptung, wenn man in Wien eine U-Bahn betritt oder "Musikantenstadl" sieht).

Von all dem erzählen die Hymnentexte dieser Welt. Den schönsten Text aller Hymnen hat nach Ansicht des Autors dieser Zeilen die spanische. Er ist der einzige, der allen Gedanken Freiheit gibt, der niemanden überhöht und niemanden aussperrt, der jedem erlaubt, sich gemeint oder nicht gemeint zu fühlen, den außerdem niemand falsch singen kann, vor dem Fußballer und Schüler keine Angst haben müssen.

Hier, zum Mitsingen, der Text der spanischen Hymne:

guido.tartarotti@kurier.at

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