Meinung | Kolumnen | Ohrwaschl
19.01.2018

Dass Liebe Berge versetzt

Dass man dann am wirksamsten ist, wenn man unbeirrbar zu seinen Werten steht

Birgit Braunrath | über Ute Bock

Was man von Ute Bock lernen hätte können:

Dass Hilfsbereitschaft nicht mit säuselnder Stimme und semi-erleuchtetem Grinsen einhergeht, sondern mit offenem Herzen, offenen Augen und Ohren.

Dass man dann am wirksamsten ist, wenn man unbeirrbar zu seinen Werten und Überzeugungen steht.

Dass man auch von denjenigen, die man unterstützt und denen man helfen will, angemessenes Benehmen und Eigeninitiative einfordern darf.

Dass Spielregeln keine faschistoiden Attitüden, sondern Bausteine eines gedeihlichen Miteinanders sind.

Dass Gesetze, Vorschriften und Bescheide zwar immer menschengemacht, aber nicht immer menschlich sind.

Dass man ganz ohne Angelina-Jolie-Inszenierung zur Stimme derer werden kann, die sich nicht helfen können.

Dass Liebe Berge versetzt.

Dass man sich selbst nicht so wichtig nehmen muss.

All das und noch mehr konnte man von Ute Bock lernen. Wenn man wollte.