Das Ohrwaschl - Gesetz als Einladung

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Foto: Stephan BoroviczenyFotografieWien/ViennaAustriacall: +43 6801314644

Der ORF ist eine einzige Aufforderung an die Politik zum Missbrauch.

Als Alexander Wrabetz im Sommer 2006 völlig überraschend durch eine eher skurrile SPÖ-FPÖ-BZÖ-Grün-Kooperation ORF-Generaldirektor wurde und damit die persönlich untadelige Monika Lindner ablöste, war der Jubel in liberalen Medienkreisen groß. Die Moltofon-Ära, als die ÖVP über einen Chefredakteur schamlos Druck auf die Berichterstattung ausübte, war damit vorbei.Jetzt geben sich alle schockiert, weil  Dank KURIER-Recherchen bekannt bekannt wird, dass auch Wrabetz weitgehende Zugeständnisse machen musste.  Die Enthüllungen kommen  nicht überraschend:  Noch kein ORF-Chef kam ins Amt, ohne politische Deals einzugehen – warum sollte es bei Wrabetz anders gelaufen sein, zumal er gleich vier Parteien bei Laune halten musste?Schuld  daran sind weniger die handelnden Personen, schuld daran ist das geltende  ORF-Gesetz,  das zum Missbrauch geradezu einlädt.   - GUITAR

Das Ohrwaschl - die Glosse von Seite 1: Alternierend verfasst von Guido Tartarotti, Andreas Schwarz und Birgit Braunrath.

(kurier) Erstellt am
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