über einen langen Fernsehabend
04/16/2014

Splitter eines Abends

von Guido Tartarotti

'BÖsterreich': Die erste Folge fand ich witzig, die zweite grauslich, aber witzig, die dritte hab ich nicht verstanden.

Guido Tartarotti | über einen langen Fernsehabend

Kurze Gedankensplitter, gedacht bzw. gesplittert während eines langen Fernsehabends:

Die größten Meisterwerke beginnen also mit einem Becher Milch – laut einer ORFIII-Doku hat Michelangelo die Form seines David erdacht, indem er Milch über ein Tonmodell goss. – Im "Report" agieren Susanne Schnabl und Harald Vilimsky so, als wären beide auf Gefechtsmodus. Sie schaffen es sogar, halbwegs höflich miteinander umzugehen. Dennoch ist das Ganze sehr mühsam für den Zuschauer, dieser nur noch entfernt gesprächsähnliche Kalte Krieg zwischen Politiker und Journalist. Wird sich das je wieder ändern? – Ärzte-Schlagzeuger Bela B., berüchtigt für seine Schlagfertigkeit, ist angesichts Grisse- und Stermanns tatsächlich schmähstad. – "Breaking Bad": Warum ist diese merkwürdig behäbige, ein wenig deprimierende Serie so berühmt? – "BÖsterreich": Die erste Folge fand ich witzig, die zweite grauslich, aber witzig, die dritte hab ich nicht verstanden.

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