über die Wahlkampf-Duelle
08/30/2013

Sitzenbleiben, danke

von Barbara Mader

Wer hat behauptet, dieser Wahlkampf sei langweilig? Im Gegenteil: It’s Showtime!

Barbara Mader | über die Wahlkampf-Duelle

Wer hat behauptet, dieser Wahlkampf sei langweilig? Im Gegenteil: It’s Showtime! Auf Frank Stronach, den größten Diener dieses Landes, ist Verlass. Wie gehabt, lässt er in der ORF-Debatte niemanden ausreden, antwortet garantiert nicht auf Fragen („dafür haben wir jetzt keine Zeit“) und fühlt sich umzingelt von „Funktionären“. Sein Gegenüber, BZÖ-Chef Bucher, dem der zornige alte Mann diesmal keine Körperteile, aber Verstand absprach, konnte einem direkt leidtun.

FPÖ-Chef Strache, zuvor von Glawischnigs grüner Taferl-Offensive überrascht, brauchte einem nicht leidtun. Seine Claqueure applaudierten ständig und frenetisch. Das wirkte befremdlich. Ein Attribut, das auch für die mehr oder weniger euphorischen Klatscher der anderen Parteien gilt. Wozu? Sollte das volksnah wirken? Apropos: Ging es bei Puls4 zwischen Kanzler und Vizekanzler vorrangig um die Frage: am Pult kleben oder spindoctorisch herumspazieren, saßen die Debattierer im ORF brav am Plastiktisch. Zumindest das: ein Hauch von normaler Diskussion.

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