über Kinderfernsehen
07/07/2013

Schmatzo

von Barbara Mader

Jede Generation verdient Thomas Brezina.

Barbara Mader | über Kinderfernsehen

Es gibt Dinge, die manche für überkommen halten. Aber sie scheinen in Stein gemeißelt. Mozartkugeln. Neutralität. Russwurm im ORF.

Einer, der noch von keiner Sparwelle verschluckt wurde, ist Thomas Brezina. Nur seines Schnauzers ist er in seiner langen TV-Karriere, in der er unter anderem sprechende Psychofahrräder erfand, verlustig gegangen. Seit Samstag hat er eine neue Sendung. Sie trägt den an Realsatire gemahnenden Namen „Schmatzo“. Kinder und ein Koch aus einem Szene-Lokal kochen, was jungen Menschen zu schmecken hat. Also Pizza. (Die Idee ist übrigens nicht neu: Schon ATV hat das ausprobiert.)

War das Kinderfernsehen früher besser?

Strenge Oberschulräte in grauen Arbeitsmänteln, die zum gemeinsamen Basteln formschöner Kleinbahnhäuserln luden? Herbert „Happy“ Prikopa, der sich vor Freude über „Lolek und Bolek“ den Bauch vor Lachen hielt?

Jede Generation hat das Kinderprogramm, das sie verdient. Und jede Generation verdient Thomas Brezina.

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