über die "Millionenshow"
10/28/2014

Gaspoltshofen

von Guido Tartarotti

Der Spaß besteht ja nicht nur im Mitraten mit Lizenz zur Klugscheißerei.

Guido Tartarotti | über die "Millionenshow"

Der Spaß bei der "Millionenshow" besteht ja nicht nur im Mitraten mit Lizenz zur Klugscheißerei ("natürlich hätte ich gewusst, wer die Romanfigur Oblomow ist ..."). Und auch nicht nur im Streiten darüber, ob Assinger nun großartig oder furchtbar ist (diesmal sprach er neben Kärntnerisch auch Italienisch und Alemannisch, teilweise sogar Deutsch). Der Spaß liegt im Beobachten der gut gecasteten Kandidaten. Da war etwa ein herrlicher Oberösterreicher aus Gaspoltshofen, ein Baum von einem Mann, Lederhosenträger, Heilmasseur, Jäger, nebenberuflich Indianer, ein großartig witziger Typ. Oder eine Juristin aus Vorarlberg, die zugab, sie würde sich gerne eine Handtasche um 4000 Euro kaufen. Um dann, selbst erschrocken über diesen völlig unvorarlbergischen Anfall von Verschwendungssucht, eilig hinzuzufügen: "Eine Handtasche ist ja auch eine Wertanlage!"

Gaspoltshofen spielt übrigens eine wichtige Rolle in einem Stück von a)Shakespeare, b)Schiller, c) Tschechow oder d) Thomas Bernhard?

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