über das Dorf der Nichtwähler
08/28/2013

Erstaunlich frustriert

von Barbara Mader

Die Raunzer leben nicht nur in Wien, sondern gut verteilt in ganz Österreich.

Barbara Mader | über das Dorf der Nichtwähler

Der „Report“ präsentierte nun das Dorf der Nichtwähler: Es ist immer interessant, braun gebrannte, gut genährte Menschen zu sehen, die Bier trinkend beim Stammtisch sitzen, nicht von akuten Existenznöten geplagt zu sein scheinen, bekunden, sie gingen nicht zur Wahl und damit einen gewissen Frust über ihre Situation ausdrücken. Tenor: „Man kann eh nix ändern“.

Im Tiroler Dorf Tannheim war der Wahlfrust zuletzt so groß, dass nur 46,4 Prozent von ihrem Stimmrecht gebrauch machten. Ob es diesmal besser wird? Der sympathische Bürgermeister ist Realist. Die Wahlurne, die er vorbereitet hat, ist deshalb groß, „weil die Stimmzettel immer größer werden“, sagte er dem Reporter Ernst Johann Schwarz, der in diesem Beitrag auch selbst im Bild war.

Man lernte an jenem Abend Erstaunliches und weniger Erstaunliches: Herr Schwarz, den man seit vielen Jahren nur als Stimme kennt, trägt grau melierte, schulterlange Locken. Und die Raunzer leben nicht nur in Wien, sondern gut verteilt in ganz Österreich.

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