über 'Klingendes Österreich'
08/24/2014

Auf dem Schuhflicker

von Philipp Wilhelmer

Irgendwann kommt der Mensch unweigerlich ins Alter für Sepp Forcher.

Philipp Wilhelmer | über 'Klingendes Österreich'

Irgendwann kommt der Mensch unweigerlich ins Alter für Sepp Forcher. Sei es der perlweiße Bart, seien es die stillen Weisheiten im Dialekt, seien es die schönen Bilder: Schaltet man "Klingendes Österreich" an, geht es nicht mehr aus.

Die Welt des Sepp Forcher, bestehend aus hochalpiner bäuerlicher Tradition, dem Blick für die Schönheit am Wegesrand und dem Wissen über die Gebirgszüge und der kulturellen Eigenheiten im Tal, ist dank Servus mittlerweile ein Hochglanzprodukt geworden, das die Fantasie der Städter und Dorfbewohner gleichermaßen anregt.

Forcher dürfte ob des Volkstums-Hypes nur gütig dreinschauen (er kann schließlich nicht anders) und sich freuen, dass seine Almen für den Rest des Landes interessant sind. "Des is a Wöd, die für die Menschen ideal ist. Ned nur für die Rindviecher", sagt er auf einer Salzburger Weide in Sendung 178. Dort schaut man statt ins iPhone ins Alpenpanorama und denkt zufrieden: Auf dem Schuhflicker war ich auch schon einmal.

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