├╝ber K├╝hbauers Auszucker beim Schlagerspiel
09/15/2014

Ausgezuckt

von Bernhard Hanisch

Der Einzige, der Dietmar K├╝hbauer auf seinem Werdegang wohl im Weg steht, ist Dietmar K├╝hbauer.

Bernhard Hanisch | ├╝ber K├╝hbauers Auszucker beim Schlagerspiel

Man kann den Wolfsbergern nur dankbar sein. Denn es gab an diesem Wochenende tats├Ąchlich einen absoluten Schlager in der ├Âsterreichischen Bundesliga. Wolfsberg gegen Salzburg nannte sich dieser. Abgehalten in Klagenfurt. Nicht genug der Dankesrede. Denn Wolfsberg verzichtete auf seinen eigentlichen Heimvorteil und bef├╝llte zwischendurch das Stadion am W├Ârthersee ÔÇô das ist jenes Ausstellungsst├╝ck aus EURO-Zeiten f├╝r durch und durch gelungene Fehleinsch├Ątzung ÔÇô halbwegs wieder mit menschlichem Leben.

In der Praxis bewiesen die Wolfsberger, dass sie zu Recht einziger Konkurrent der Bullen sind. Trainer Dietmar K├╝hbauer hat gut gearbeitet. Gut genug jedenfalls, um ihm eventuell eine Trainerkarriere der internationalen Art zuzutrauen. Eine, die ein Peter St├Âger gerade in K├Âln durchlebt.

Dann, diese Situation kurz vor der Pause. Wolfsbergs Wernitznig tritt mit gestrecktem Bein gegen das Schienbein von Soriano. Unn├Âtig, dumm, beim Stand von 1:0 sowieso. Aber ein Klassiker f├╝r den sofortigen Ausschluss, ein als Lehrbeispiel taugliches Foul in jedem Schiedsrichterkurs. Nur K├╝hbauer, wieder gelegt von der eigenen Emotion, wollte es nicht wahrhaben. Es folgte die erste von mehreren Reaktionen, die auf einer von Profis besetzten Betreuerbank nichts zu suchen haben. Und nahe liegt wieder die Vermutung: Der Einzige, der Dietmar K├╝hbauer auf seinem Werdegang wohl im Weg steht, ist Dietmar K├╝hbauer.

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